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      <title>Presse: Bundesministerium für Finanzen</title>
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      <description>Die aktuellen Pressemeldungen des Bundesministeriums für Finanzen</description>
      <copyright>Bundesministerium für Finanzen</copyright>
      <language>de</language>
      <item>
         <title><![CDATA[Finanzsportkader: 1. Weltcup-Podestplatz für Zöllner Christoph Prettner ]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12796.htm</link>
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         <description><![CDATA[Sehbehinderter entschied Riesentorlauf für sich]]></description>
         <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:55:08 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Am vergangenen Freitag, den 3. Februar 2012, hat der österreichische Behindertenskiläufer Christoph Prettner beim Weltcup in La Molina (Spanien) den Riesentorlauf für sich entschieden. Erstmals konnte der Zöllner einen Podestplatz erreichen und klassierte sich mit seinem Guide Andreas Heinz-Erian an dritter Stelle bei den sehbehinderten Herren. 
<P>„ Ich bin froh, dass ich nun auch endlich im Weltcup angeschrieben habe und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden!“ so Prettner. Der sehbehinderte Skiläufer, der als Zöllner vom Zollamt Innsbruck im Finanzsportkader fährt, hat sich vor allem im skitechnischen Bereich stark weiterentwickelt. Ohne visuelle Wahrnehmung ist die Weiterentwicklung sowie das Eingehen auf unterschiedliche Verhältnisse, Wetterbedingungen oder Kurssetzungen, für den Athleten natürlich um einiges schwerer. Die Trainer setzen daher sehr stark auf den koordinativen Bereich und das Thema Wahrnehmung, um die Athleten weiterzubringen. </P>
<P>"Danke an meinen treuen Guide Andreas Heinz-Erian, der mich nun doch schon einige Zeit „aushalten“ muss. Ich bin froh, ihn bis Sotchi 2014 an meiner Seite haben zu dürfen. Es ist ein weiterer, gemeinsamer Erfolg für uns beide und ich bin sicher, dass es nicht der letzte sein wird!" zeigte sich Prettner erfreut und zuversichtlich für die weitere Laufbahn.</P>
<P><B>BMF-Förderung für Sportler/innen mit Behinderung</B></P>
<P>Bereits seit 1952 fördert das Finanzministerium den Schisport in Form eines eigenen Kaders der Zollwache. Ziel ist, junge Sportlerinnen und Sportler auf ihrem risikoreichen Weg an die Spitze zu fördern. Parallel zur Sportkarriere werden die notwendigen Aus- und Weiterbildungsangebote der Finanzverwaltung absolviert. Seit Jänner 2008 wird auch der Behindertensport durch diese Möglichkeiten speziell gefördert. Die Auswahl der Athletinnen und Athleten erfolgt in enger Abstimmung mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) sowie dem Österreichischen Behindertensportverband (ÖBSV).</P>
<P><B>Aktuelle Mitglieder des Sportkaders</B></P>
<P>Der Skikader der österreichischen Finanzverwaltung kann mit seinen Mitgliedern eine beachtliche Erfolgsbilanz aufweisen. Neben den Behindertensportlern Christoph Prettner, Dietmar Dorn und Roman Rabl laufen derzeit folgende Sportler im Kader der Finanzverwaltung: </P>
<P>Alpin: Trainer Gstrein Helmut, Brem Eva Maria, Karin Hackl, Nösig Christoph, Scheiber Florian, Schörghofer Philipp, Hörl Wolfgang</P>
<P>Nordisch: Trainer Blaßnig Alois, Romana Schrempf, Iris Waldhuber, Dominik Dier, Marco Pichlmayer, Daniel Mesotitsch, Harald Wurm, Aurelius Herburger</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[BMF zu Aktenübermittlung an U-Ausschuss]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12793.htm</link>
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         <description><![CDATA[Großteil der Unterlagen bereits umgehend nach Erhalt des Beweisbeschlusses übermittelt]]></description>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:34:31 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Das Finanzministerium wurde – wie alle anderen Stellen auch – im Zuge des laufenden Untersuchungsausschusses zur Klärung von Korruptionsvorwürfen aufgefordert, ehestmöglich alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die zu einer umfassenden Aufklärung der Beweisthemen zweckdienlich sind.
<P>Der betreffende Beweisbeschluss erging am 28. November 2011 an das Bundesministerium für Finanzen. Bereits wenige Tage später, am 6. Dezember 2011, begann das Finanzministerium mit der Aktenübermittlung, die auch seitens der Parlamentsdirektion dokumentiert wurde. Das BMF war damit das erste Bundesministerium, das Unterlagen an das Parlament sendete. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass 60 Prozent der Unterlagen bereits vor Weihnachten übermittelt wurden. Insgesamt wurden bis dato 55 CDs und drei DVDs mit zehntausenden eingescannten Akten und Dokumenten übergeben.</P>
<P>Das BMF hat damit alle dezidiert angeforderten und verfügbaren Akten zu den jeweiligen Themenbereichen sowie dem ergänzenden Beweisbeschluss ehestmöglich und nahezu vollständig übermittelt. Lediglich in den Bereichen wo der Beweisbeschluss derzeit noch nicht eindeutig geklärt ist (z. B. Steuerstrafakten auf Grund des Steuergeheimnisses) fehlen noch Unterlagen, die nach Klärung der Rechtslage jedoch umgehend zugesandt werden. Nach derzeitigem Stand wurden bereits mehr als 95 Prozent aller angeforderten Dokumente übermittelt.</P>
<P>Jegliche Behauptungen, das BMF käme seinen Auskunftspflichten gegenüber dem Parlament nicht nach, werden daher entschieden – in Hinblick auf die allseits nachvollziehbare Faktenlage – zurückgewiesen.</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Groß angelegte Glücksspiel-Razzia im Raum Niederösterreich ein voller Erfolg]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12790.htm</link>
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         <description><![CDATA[„Das einzig legale technische Gerät in diesem Lokal ist der Kühlschrank.“]]></description>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:03:24 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Punkt 10:00 Uhr am 1. Februar 2012 begannen rund 150 Mitarbeiter des Bundesministeriums für Finanzen den ersten Einsatz dieser Größenordnung gegen illegales Glücksspiel im gesamten niederösterreichischen Bundesgebiet.
<P>Ziel der Fahnder – bestehend aus Finanzpolizei und Mitarbeitern des Finanzamtes für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel – waren Glücksspielautomaten in Gasthäusern, Tankstellen und Wettcafes. Unterstützt wurden die Finanzbediensteten durch 40 Kolleginnen und Kollegen des Landespolizeikommandos Niederösterreich.</P>
<P>Grundsätzlich ist im Raum Niederösterreich das so genannte kleine Glücksspiel zugelassen, das einen maximalen Spieleinsatz von 50 Cent und einen Maximalgewinn von 20 Euro erlaubt. Kontrolliert wurde bei dieser Schwerpunktkontrolle daher auch nur Standorte ohne Landesbewilligungen. „Die Glücksspielgeräte ermöglichen Einsätze von bis zu 12 Euro pro Spiel und stellen Gewinne von mehreren Tausend Euros in Aussicht“, erläutert der Leiter der Stabsstelle im Bundesministerium für Finanzen, Wilfried Lehner.</P>
<P>Zu kämpfen hat die Finanzpolizei vor allem mit den ausgefuchsten Tricks der Automatenaufsteller. Denn manche Automaten hängen an einem Server, der beim Beginn einer Kontrolle abgeschaltet werden kann. „Diese Standorte haben sich aber einen Wiederholungstermin gesichert“, versichern die lokalen Einsatzleiter.</P>
<P>Bei einem Verstoß gegen das Glücksspielgesetz drohen den Aufstellern, Inhabern oder Betreibern Verwaltungsstrafen bis zu 22.000 Euro. Trotzdem nehmen viele diese Strafen in Kauf, weil das Geschäft mit den Automaten oft mehr Umsatz abwirft als das eigentliche Geschäft. </P>
<P>Fazit des Einsatzes, der kurz vor Mitternacht offiziell beendet wurde: Rund 180 illegale Glücksspielgeräte wurden beschlagnahmt und ca. 20.000 Euro an Steuerrückständen wurden vor Ort gepfändet. Darüber hinaus gab es sieben Anzeigen gegen das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, drei Anzeigen gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz, eine Anzeige gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz, drei Verstöße gegen die Barbewegungsverordnung sowie eine Festnahme gegen die Strafprozessordnung durch die Polizei. </P>
<P>Interessantes Detail am Rande: Im Laufe des Einsatzes wurden offenbar manche Glücksspielveranstalter nervös und versuchten noch im letzten Augenblick, ihre Geräte abtransportieren zu lassen. Pech für die Unternehmer, die Finanzpolizei war schneller und die LKWs mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Den Abtransport wird nun die Bezirksverwaltungsbehörde übernehmen.</P>
<P>„Das Lob gebührt den Kolleginnen und Kollegen der Finanzpolizei sowie des Finanzamtes für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel. Ganz besonders danke ich den Koordinatorinnen und Koordinatoren der Finanzpolizei, die innerhalb von nur 1,5 Wochen die Planung und die Einsatzleitung in den einzelnen Wirtschaftsräumen organisiert und durchgeführt haben“, betont Finanzministerin Dr. Maria Fekter.</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Budget: Defizit 2011 etwas geringer als erwartet]]></title>
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         <description><![CDATA[Niedrige Zinsen und gute Konjunktur verbessern Budgetbilanz]]></description>
         <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:50:34 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Gesamtstaatliches Minus bei 3,3 statt 3,9 Prozent
<P>Das gesamtstaatliche Defizit ist im Vorjahr etwas geringer ausgefallen als ursprünglich angenommen. Gemäß den am 27. Jänner 2012 vom Finanzministerium vorgelegten Zahlen lag das Budgetdefizit 2011 bei 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) statt wie von der Regierung budgetiert bei 3,9 Prozent. Auch der Schuldenstand der Republik ist mit 72,2 Prozent etwas niedriger als ursprünglich erwartet (73,6 Prozent). Verantwortlich dafür: Die Regierung hat in Summe um 2,3 Mrd. Euro weniger ausgegeben und um 910 Mio. Euro mehr eingenommen als geplant.</P>
<P>Hauptverantwortlich für die etwas günstigere Entwicklung sind drei Faktoren: Trotz des mittlerweile erfolgten "Downgrading" durch Standard &amp; Poor's profitierte Österreich im Vorjahr von niedrigen Kreditzinsen, was der Republik allein im Finanzkapitel Minderausgaben von 930 Mio. Euro bescherte. Außerdem spülte die im Vorjahr noch gut laufende Konjunktur unerwartet hohe Steuereinnahmen ins Budget. Von den 878 Mio. Euro an überplanmäßigen Steuereinnahmen ging etwa die Hälfte an die Länder. Und drittens führt das neue Haushaltsrecht mit den neuen Rücklagenregelungen dazu, dass die Ressorts wie auch schon in den vergangenen Jahren äußerst diszipliniert mit ihren Ausgaben sind. </P>
<P>Bei den heute vorgelegten Zahlen handelt es sich allerdings um ein vorläufiges Ergebnis. Änderungen sind bis zum endgültigen Rechnungsabschluss noch möglich.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P></P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Gunter Mayr neuer Sektionschef im Finanzministerium]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12769.htm</link>
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         <description><![CDATA[Seit 1. Jänner 2012 leitet der Universitätsprofessor die Sektion für Steuerpolitik]]></description>
         <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:13:49 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Gunter Mayr ist neuer Chef der Sektion VI - Steuerpolitik und materielles Steuerrecht im Finanzministerium. Mayr war sechs Jahre Assistent an der Universität Innsbruck bei Professor Doralt und Professor Beiser, habilitierte sich 2003 und wechselte dann in das Finanzministerium, wo er 2006 Abteilungsleiter für Einkommen- und Körperschaftsteuer wurde. 2010 wurde er Leiter der Gruppe „Materielles Steuerrecht“ und nun schließlich mit 1. Jänner 2012 Sektionschef. 
<P>Mayr, der am 25. Jänner seinen 40. Geburtstag feiert, kann bereits eine außergewöhnliche akademische Karriere vorweisen. Spezialgebiet des Universitätsprofessors und Doppeldoktors (Jus und BWL) sind Unternehmens- und Ertragssteuern. Diese Themenfelder wird er auch weiterhin eingeschränkt an der Universität Wien unterrichten, wo er seit 2009 eine Professur am Institut für Finanzrecht innehat.</P>
<P>Mayr ist nicht nur leidenschaftlicher Steuerrechtler, sondern auch passionierter Sportler – er war seinerzeit Junioren Vize-Europameister in Taekwondo.</P>
<P>„Ich freue mich einen so anerkannten und engagierten Steuerexperten zum Sektionschef bestellen zu können. Gunter Mayr ist für das BMF auf allen Ebenen eine Bereicherung“, so Finanzministerin Dr. Maria Fekter.</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Fekter: Keine neue Belastung für Österreich aus Euro-Rettungsschirmen]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12767.htm</link>
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         <description><![CDATA[Die Anteile sind fixiert und werden nicht erweitert.]]></description>
         <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:35:12 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Finanzministerin Dr. Maria Fekter sieht durch eine Überführung der restlichen Gelder aus dem bestehenden Euro-Rettungsschirm, der so genannten Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in den ab Juli geplanten permanenten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) keine zusätzlichen Belastungen für Österreich entstehen. „Wir gehen von den vereinbarten Volumina aus. Der EFSF soll dann mit seinen Volumina in den ESM überführt werden. Wir wissen nicht, wie viel Volumina diesbezüglich übrig bleiben werden“, erklärte Fekter.
<P>„Derzeit gehen wir von 500 Milliarden Euro beim ESM aus, plus dem, was halt dann noch zusätzlich übrig bleibt“, setze die Finanzministerin fort. „Wir müssen berücksichtigen, dass der EFSF jetzt noch parallel die Programme mitbetreut, die er ohnehin hat, bis der ESM von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert ist. Das dauert noch seine Zeit, bis alle das parlamentarische Prozedere bewerkstelligt haben“, betonte die Ministerin. Der EFSF führt derzeit noch das Programm über Portugal und Irland und wird unter Umständen auch das zweite Programm für Griechenland durchführen und deswegen seine Mittel noch brauchen.</P>
<P>Fekter bekräftigte weiter: „ Wir haben in den Mitgliedsländern große Schwierigkeiten, über parlamentarische Beschlüsse Aufstockungen der Rettungsschirme vorzunehmen. Daher versucht man intern einerseits über Hebel-Konstruktionen und andererseits über die technische Verschneidung beider Programme zu einer Optimierung der Volumina zu gelangen“, so Fekter.</P>
<P>Unklar bleibt, ob nach der für ein Jahr – ab Juli 2012 bis Juli 2013 - geplanten Überlappung von EFSF und ESM die Volumina wieder auf die 500 Milliarden Euro für den ESM nach Auslaufen des bestehenden Rettungsschirms zurückfallen. Fakt ist: „Lediglich das Stammkapital wird erweitert, jedoch die Anteile nicht, die sind fixiert. Je nachdem wie viel vom überführten EFSF dann noch vorhanden sein wird“, erklärte Fekter.</P>
<P>Noch keine endgültige Einigung haben die EU-Finanzminister über die Einzahlungsmodalitäten und -fristen für den ESM getroffen. Österreich hat von der 80 Milliarden Euro Einlage 2,2 Milliarden zu bezahlen. Die Entscheidung soll beim nächsten EU-Gipfel kommenden Montag fallen, an dem auch der Fiskalpakt wegen Nichteinigung der Finanzminister bzw. den Wünschen einiger Staaten in die Obhut der Staats- und Regierungschefs übergeben wird. Ursprünglich war eine Fünfer-Tranche vorgesehen - von 2013 bis 2017, durch das vorgezogene Inkrafttreten des ESM ist eine frühere Einzahlung nötig. „Ich würde eine Einzahlung in zwei Tranchen am Beginn bevorzugen“, schloss die Finanzministerin.</P>
<P>&nbsp;</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Schieder: Verbesserte Betrugsbekämpfung in Zollangelegenheiten durch Abkommen mit Belarus]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12764.htm</link>
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         <description><![CDATA[]]></description>
         <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:22:26 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[„Mit dem heute im Ministerrat beschlossenen Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe in Zollangelegenheiten zwischen den Republiken Österreich und Belarus konnte ein weiterer Schritt für eine verbesserte Betrugsbekämpfung erzielt werden“, so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder nach dem heutigen Ministerrat. „In Zukunft wird es möglich sein, organisierten Schmuggel, wie etwa insbesondere von Alkohol, Waffen, gefälschten Produkten, Tabakwaren und Drogen gezielter zu bekämpfen“, erläutert Schieder.
<P>„Dem gestiegenen Handelsaufkommen mit Belarus und den damit verbundenen organisierten Zollzuwiderhandlungen wird durch das Abkommen Rechnung getragen. Gleichzeitig wird auch die Erfassung von Waren im grenzüberschreitenden Verkehr und die richtige Erhebung der Zölle verbessert“, so Schieder. </P>
<P>&nbsp;</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Fekter gegen finanzielle Aufstockung der Euro-Rettungsschirme]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12760.htm</link>
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         <description><![CDATA[]]></description>
         <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:40:04 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Finanzministerin Dr. Maria Fekter spricht sich gegen eine finanzielle Aufstockung der Mittel der Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM, der ab Juli kommen soll, aus. „Im Hinblick auf zusätzliche Zuschüsse aus den Nationalstaaten eher Nein. Weil das würde in den nationalen Parlamenten doch zu größeren Schwierigkeiten führen. Mehrere Staaten sind nicht mehr in der Lage, in den ESM zusätzliche Mittel reinzustecken“, betonte Fekter.
<P>„Beim EFSF sehe ich jedenfalls keine Möglichkeit, ihn mit zusätzlichen Steuermitteln noch einmal zu vergrößern. Das würde wahrscheinlich in den nationalen Parlamenten auch nicht mehr möglich sein. Aber wir müssen uns anschauen, wie wir die Mittel vergeben können. Wenn der EFSF seine Emissionen gut platzieren kann, sind die Mittel ausreichend“, erklärte die Finanzministerin vor dem Beginn der Sitzung der Euro-Finanzminister am 23. Jänner 2012 in Brüssel.</P>
<P>Im Hinblick auf die Privatbeteiligung der Banken in Griechenland sagte Fekter: „Die Freiwilligkeit bei der Privatsektorbeteiligung ist wesentlich, weil ansonsten würde eine Umstrukturierung als Pleite bewertet. In so einem Fall könnte das ein „Lehman zwei“ bedeuten und das wollen wir vermeiden“, so Fekter. Fekter weiter: „Die Eurogruppe wird sich anhören, was uns der griechische Finanzminister erzählt und vor allem auch, wie die jeweiligen Modelle konkret aussehen, die man den Banken anbietet.“ Die Griechen bräuchten auch die notwendige Zeit, damit Zinsen niedrig seien und „damit die Griechen vom Schuldenberg ein bisserl zurückkommen“, unterstrich Fekter. Derzeit werde auch das zweite Hilfsprogramm für Griechenland diskutiert: „Ich gehe davon aus, dass die nächste Tranche an Athen dann auszahlbar ist, wenn wir im Hinblick auf die Beteiligung der Banken zu einer Lösung kommen, die Nachhaltigkeit signalisiert“, so die Finanzministerin.</P>
<P>Zum Fiskalpakt merkte Fekter an: „Österreich unterstützt die deutsche Position einer engen Verknüpfung mit dem ESM. Es geht auch um strenge Regelungen, weil wir nicht einsehen, dass Haushaltssünder die ganze Eurozone destabilisieren. Die Kontrollen müssen auch stärker werden. Wir hatten ja schon einmal Maastricht-Kriterien, die dann nicht sanktioniert wurden, als sie nicht eingehalten wurden. Hier präventiv im Vorfeld zu sehen, wo läuft etwas aus dem Ruder, begrüße ich sehr. Ein diszipliniertes Vorgehen ist wesentlich, denn dann wird es keinen Eingriff geben. Das heißt, die Freiheit kann man auch behalten, indem man einfach diszipliniert die Spielregeln einhält“, schloss Fekter.</P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Fekter: Wir müssen Steuerlücken schließen]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12755.htm</link>
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         <description><![CDATA[Sparstift soll ausgabenseitig angesetzt werden – bei Förderungen, Verwaltung, Pensionen und im Gesundheitswesen]]></description>
         <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 12:16:29 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[Für Finanzministerin Dr. Maria Fekter steht auch weiterhin die ausgabenseitige Sanierung des Budgets sowie die Missbrauchsbekämpfung im Steuersystem im Vordergrund, wie sie am 19. Jänner 2012 im Parlament bekräftigte. Den Konsolidierungsbedarf des Bundes benennt die Ministerin mit 2 Mrd. Euro jährlich bis 2016.
<P>Erneut betonte die Finanzministerin: „Eine Steuer auf Vermögenssubstanz wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich zum Eigentum. Was sich der Bürger mühsam erwirtschaftet und erarbeitet hat, soll die Finanzministerin nicht wegsteuern und damit kalt enteignen.“ Auch eine Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die zuletzt ohnehin nur 140 Mio. Euro gebracht habe, schloss sie aus.</P>
<P>Ansetzen will Fekter bei den Kostentreibern im Budget. Erneut verwies sie hier etwa auf die Frühpensionen und die ÖBB. "Wir müssen das faktische Pensionsantrittsalter erhöhen, Anreize für die Frühpension eliminieren und zu besseren Zu- und Abschlägen bei Frühpensionen kommen. Wenn wir Fachkräfte, die wir im Arbeitsprozess dringend brauchen, nicht mehr in Frühpension gehen lassen, ersparen wir uns viel Geld. Gleichzeitig nützt das der Wirtschaft", unterstrich die Finanzministerin.</P>
<P>Beim Förderwesen will sie sich mit Ländern und Gemeinden besser abstimmen. "Wir müssen klar und einheitlich definieren, was wir wollen und die Finanzströme entsprechend lenken", so Fekter. Beim Gesundheitswesen verwies sie auf die laufenden Bemühungen um eine Strukturreform.</P>
<P>Keinesfalls will Fekter Änderungen bei der Gruppenbesteuerung zulassen. „Wer hier ansetzt, der vernichtet Arbeitsplätze", schloss die Finanzministerin.</P>
<P></P>]]></bmfExtend:text></item><item>
         <title><![CDATA[Fekter: „Wir müssen beim Schuldenabbau noch mehr tun als bisher“]]></title>
         <link>http://www.bmf.gv.at/Presse/12751.htm</link>
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         <description><![CDATA[Finanzministerin Fekter verweist in der Aktuellen Stunde des Nationalrats auf die Dringlichkeit eines konsequenten Sparpfads. ]]></description>
         <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:57:09 +0000</pubDate>
         <bmfExtend:text><![CDATA[„Wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt, muss man sich das benötigte Geld ausborgen. Die Staaten tun das eben über Staatsanleihen am Kapitalmarkt. Leider müssen wir seit zwei Jahren erkennen, dass ein erheblicher Vertrauensverlust in Staatsanleihen entstanden ist. Dennoch versuchen wir mit aller Kraft, Staaten wie Griechenland, Irland und Spanien finanzieren zu können. Die Ratingagenturen beeinflussen dabei, wie hoch die Zinsen sind, die diese Staaten für ihr geborgtes Geld zahlen müssen“, erklärte Finanzministerin Dr. Maria Fekter am 18. Jänner 2012 in der aktuellen Stunde des Nationalrats.
<P>Zu der Herabstufung einiger Euroländer, darunter auch Österreich durch Standard &amp; Poor’s meinte Fekter: „Zwei Ratingagenturen haben Österreich zu den besten Schuldnern klassifiziert. Eine Agentur hat uns vorige Woche ein gewisses Risiko für unsere Staatsschulden zugesprochen. Dieses Risiko wird aber nicht mit unserer Wirtschaftsleistung oder der Arbeit unserer Arbeitnehmer begründet, sondern damit, dass unsere Nachbarn Ungarn und Italien, mit denen wir wirtschaftlich eng verbunden sind, derzeit schlecht dastehen.“ Lediglich diese Vernetzung werde als Risiko für unsere Bonität gesehen. Österreichs gesunde Wirtschaft, der Leistungsbilanzüberschuss, das Wachstum und die hohe Beschäftigung stünden dabei außer Streit. </P>
<P>„Dieses Risiko könnte größer werden, wenn unser Schuldenberg auf über 80 Prozent ansteigt“, betonte die Finanzministerin weiter. Die Bundesregierung und das Hohe Haus haben daher bereits im Dezember des vergangenen Jahres eine Schuldenbremse gesetzlich verankert, die von der Opposition aus reinem parteipolitischem Kalkül nicht unterstützt werde. Finanzministerin Fekter versicherte aber dennoch: „Wir lassen uns auf dem Weg zur Konsolidierung nicht beirren.“ Es werde in Zukunft noch konsequenter als bisher beim Defizitabbau und der Schuldenreduktion vorgegangen. „Leider war Österreich beim Erfinden neuer Staatsausgaben so kreativ wie beim Erfinden neuer Steuern“, erinnert Fekter an den 24. September 2008 – den Tag, an dem im Nationalrat unmittelbar vor den Wahlen Ausgaben von über drei Milliarden Euro beschlossen wurden. „Es ist natürlich schwierig, diese Ausgaben wieder zurückzudrehen“, so die Ministerin. </P>
<P>Die Schuldenquote des Bundes wurde von 1970 bis 1999 von 12,5 auf 59,2 Prozent fast verfünffacht. Von 2000 bis 2007 konnte dieser Defizitberg auf 53,8 Prozent gesenkt werden. Durch die internationale Finanz-und Wirtschaftskrise war ab 2008 allerdings wieder ein erheblicher Anstieg der Schulden auf 62,1 Prozent zu verzeichnen. "Wir müssen Schritt für Schritt in gemeinsamer Anstrengung daran arbeiten, den Schuldenberg nicht weiter anwachsen zu lassen. Denn es ist ein unsoziales Damoklesschwert, den nächsten Generationen einen derartigen Schuldenrucksack zu hinterlassen“, bekräftigt Fekter die Notwendigkeit eines konsequenten Sparpfads. </P>
<P>"Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Wir haben eine hohe Abgabenquote und nehmen genug Steuern ein. Österreich ist ein Hochsteuerland und greift den Menschen stärker als jedes andere Land in die Geldbörsen“, bekräftigte die Finanzministerin. Das Problem liege in den Ausgaben. Es gehe daher darum klug zu sparen, als nicht bei zentralen Zukunftsinvestitionen, sondern dort wo Ineffizienzen bestehen: Bei den Frühpension, den ÖBB, in der Verwaltung, bei den Förderungen, im Gesundheitswesen und in der Zusammenarbeit mit den Ländern. „Bei den Pensionen gibt es Gesetze, die es attraktiv machen, in Frühpension zu gehen – das belastet unsere Volkswirtschaft massiv. Diese Anreize müssen wir beseitigen. Denn wenn diese Fachkräfte länger im Erwerbsleben stehen, hätte die Wirtschaft etwas davon und der Steuerzahler erspart sich etwas“, erinnert Fekter.</P>
<P>„Wir müssen ausgabenseitig sparen, dürfen das Wachstum nicht negativ beeinträchtigen, Arbeitsplätze nicht gefährden, die Inflation nicht anheizen und Investitionen nicht dämpfen. Nur durch diese Maßnahmen können wir unser Land erfolgreich aus der Krise führen und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes gewährleisten“, schloss die Ministerin. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P></P>]]></bmfExtend:text></item>

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