Wissenswertes

Wenn man E-Government als Kommunikationsbeziehungen definiert, dann geht es um mehr als nur reine Internetkontakte zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung. Es geht um alle wechselseitigen Beziehungen zwischen Bürgern, Wirtschaftsunternehmen, Einrichtungen im Non-Profit-Sektor, Politik, Regierung und Verwaltung. Es sind völlig neue organisatorische und technische Strukturen zu schaffen. Dabei kommt den kooperativen Beziehungen von Verwaltungen untereinander mittelfristig die größte Bedeutung zu. Auch die Beziehungen zwischen Verwaltung und Wirtschaft sind von besonderer Komplexität, tauchen doch Wirtschaftsunternehmen in vielfältigen Rollen auf: Als Lieferanten, Auftragnehmer und Koproduzenten, als Regelungsunterworfene und Verhandlungspartner. Eine moderne Verwaltung hat äußerst positive Wirkungen auf die sich modernisierende Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. 

Begleitend mit der Vollausstattung der Ressortbediensteten mit Arbeitsplatzcomputern (Personal Computer, Notebooks) wurden auch die Voraussetzungen für E-Government in der Finanz- und Zollverwaltung geschaffen. Einerseits wurde die bisher nur ressortintern mögliche Kommunikation via Elektronischer Post (E-Mail) so ausgedehnt, dass die Ressortbediensteten im erforderlichen Maße auch mit der Öffentlichkeit per E-Mail kommunizieren können. Andererseits stehen schon seit langem eine Vielzahl an IT-Anwendungen für die Finanz- und Zollverwaltung, das Bundespensionsamt und für andere Ressorts zur Verfügung, die erst ein effizientes Verwaltungshandeln ermöglichen. Weiters wurden noch Informationsplattformen im Internet, im Bundesintranet und im Intranet etabliert:

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