Operative Zollaufsicht (OZA)

Tausende Verkehrsmittel befördern täglich Personen und Waren nach, durch und innerhalb von Österreich und der gesamten Europäischen Union.

Der Wegfall der Zollkontrollen unmittelbar an den Grenzen zu den neuen Mitgliedstaaten, die nicht harmonisierten Verbrauchsteuersätze, die unterschiedlichen Regelungen der Verbote und Beschränkungen hinsichtlich des Besitzes, der Verbringung oder der Verwendung von Waren im Verkehr über die Grenzen erfordern besondere Strategien für einen risikogerechten Einsatz der vorhandenen Kontrollressourcen.

Zur Aufrechterhaltung der verpflichtenden hohen internationalen Standards auf dem Gebiet der Betrugsbekämpfung, der nationalen Ambitionen einer verstärkten Betrugsbekämpfung sind von den Zollämtern bzw. ihren Organen risikoorientierte mobile Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durchzuführen.

Diese Tätigkeit wird durch entsprechend geschulte Bedienstete (operative Zollaufsicht/OZA), mit nach außen hin erkennbarer Bekleidung und teilweise bewaffnet, durchgeführt.

Der zu vollziehende Aufgabenkreis zum Schutz der Bevölkerung und der österreichischen Wirtschaft sowie der nationalen und europäischen Interessen in finanzieller Sicht umfasst:

Den Bediensteten der Operativen Zollaufsicht obliegt die Erarbeitung von Risikoanalysen und Risikoprofilen aufgrund eigener Erfahrungswerte und auch nationaler, sowie internationaler Trends.

Primär haben die operativen Kontrolleinheiten folgende Aufgaben:

Diese Arbeit wird in Grenznähe und im übrigen Bundesgebiet mobil oder stationär wahrgenommen.

Dienstfahrzeuge mit Blaulicht, Folgetonhorn und Büroausstattung, zwei mobile LKW-Scanner, ein Röntgenfahrzeug und Diensthunde für Tabak, Artenschutz und Drogen stehen den Bediensteten für ihre Arbeit zur Verfügung.

Der Ausschnitt an den zu vollziehenden Tätigkeiten lässt erkennen, welche wichtige Rolle der Zoll auch in Zeiten der offenen Grenzen noch zu vollziehen hat.

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